metro_polis – Demokratiearbeit in Straßen-/Bahnen

metro_polis ist ein Demokratieprojekt, das in Straßen-/Bahnen stattfindet. Im Jahr 2019 als reines Gesprächsformat in Dresden gestartet, wird es 2025 parallel in Leipzig, Chemnitz und der Lausitz umgesetzt und hat sich zu einem „Rollenden Demokratierat“ weiterentwickelt, in dem Fahrgäste konstruktiv über kommunale bis globale Herausforderungen diskutieren und dabei neue Lösungen entwickeln.

# Nominiert im Rahmen des Open Call der Creative Bureaucracy Townhall Saxony

Das Bild zeigt ein Foto des Projekts "metro_polis", das bei der Townhall Saxony eingereicht wurde.

Für welches Problem wurde durch das Projekt eine Lösung entwickelt?

metro_polis findet statt, wo die Breite der Gesellschaft jeden Tag in Stille wartend versammelt ist. Damit wird ein alltäglicher Raum, an dem Menschen aus allen Gesellschaftsschichten aufeinander treffen, unbürokratisch und ohne Aufwand für die Ziele des Projekts umgenutzt. Nicht nur der Raum, insbesondere die Art der Gesprächsmoderation unterscheidet sich vom häufig polarisierten gesellschaftlichen Diskurs: Anstatt eines Meinungskampfs befördert die Moderation einen Austausch über die unterschiedlichen Erfahrungswelten der Teilnehmenden und begleitet den Prozess des gemeinsamen Nachdenkens über mögliche Lösungsansätze. Dadurch wird möglich, was zunehmend unmöglich erscheint: das wohlwollende, bereichernde Gespräch zwischen unbekannten Personen über gesellschaftliche Kontroversen.

Das Projekt wird/wurde in Zusammenarbeit/Kooperation mit folgenden Beteiligten umgesetzt:

Verkehrsbetriebe: DVB, LVB, CVAG sowie DB Regio Nord /VVO, DB Fernverkehr Kommunale Verwaltungen: • in Dresden: Geschäftsbereichen 5,6,7 der LHD • in Leipzig: Dezernat VII Sächsische Staatsministerien: • SMJusDEG • SMS Wissenschaft: • Fernunversität Hagen, • EFBI (Uni Leipzig) • JoDDiD (TUD) Bildungseinrichtungen/Vereine • VHS Leipzig • Stiftung Frauenkirche

weitere Informationen

vorheriger Beitrag
nächster Beitrag

Nach oben